Entstehung des Christentums
Entstehung des Christentums
Das Christentum entstand dadurch, dass Jesus erkannte, dass die Juden die Lehren von Moses nicht in der Weise lehrten, dass die Menschen gut und tugendhaft wurden. Vielmehr, dass die Lehrer der Juden lediglich darauf achteten, dass das Volk die Zeremonien und die äußeren Pflichten wie Fasten, Beten oder Spenden erfüllten.
Das schmerzte Jesus Christus und aus diesem Grund entschloss er sich, zu seinem Volk zu gehen und sie zu der Erlösung zu führen. Jesus erahnte, dass seine Lehren und das Christentum von den wohlhabenden Pharisäern sehr viele Gegner finden würde, besonders, da er lediglich ein Zimmermann aus Nazareth war. Doch durch strenge Vorbereitungen für das Kommende stärkte Jesus seinen Mut, indem er oft in der Einsamkeit still nachdachte und auf Gottes Vorsehung und Güte vertraute. Damit machte er sich auf zu seinem Volk und setzte bald die ersten Keime für die Entstehung des Christentums.
Jesus Lehren, die er oft in Erzählungen und Gleichnissen kleidete, haben sich auch 2000 Jahre nach seiner Zeit erhalten und geben noch heute den Menschen Trost und Stütze.
Christus wurde zwar von den Pharisäern in Jerusalem zum Tode verurteilt, doch hinterließ er zwölf Schüler, die Apostel oder auch Gesandte genannt werden. Diese verbreiteten die Lehren Jesus in Judäa, dem Land der Juden und auch außerhalb, an anderen Orten. Besonders Paulus hat bei der Verbreitung des Christentums viel bewirkt.
Zunächst fanden die Christen viel Ablehnung und Kaiser Nero ließ gar seine Stadt Rom niederbrennen und behauptete, es seien die Christen gewesen. Dadurch hatte er einen Grund geschaffen, die Christen verfolgen zu lassen und mit unglaublicher Grausamkeit ließ er sie hinrichten.
Während der Zeit der Christenverfolgung ertrugen viele Christen die Gewalttaten der Obrigkeiten und wurden immer mehr als Märtyrer verehrt – Tausende ließen sich dann an den Gräbern der Märtyrer zu Christen taufen – trotz der Christenverfolgung.
Dadurch, dass die Christen sich mehrten, wurden Lehrer nötig und es wurden darauf die ersten Bischöfe tätig.
Erst etwa 300 n. Chr. hatten die Christenverfolgungen ein Ende und unter Kaiser Konstantin wurde das Christentum erstmals eine Landesreligion und breitete sich immer weiter aus, bis sie die Welt umfassen sollte.