Christliche Feiertage und seine Hintergründe

Christliche Feiertage und seine Hintergründe

Einer der wichtigsten Feiertage des Christentums ist die Geburt Jesu Christi. Der 24. Dezember wird Heilig Abend oder auch Christnacht genannt aber der eigentliche Festtag bildet der Christtag am 25. Dezember. Der 24. Dezember ist mittlerweile leider mehr zu einem kommerziellen Geschäfts für Weihnachtsgeschenke Shops geworden, anstatt an den ursprünglichen Grund zu erinnern.

Im neuen Testament wurde die Geburt von Jesus jedoch nicht erwähnt. Vielmehr gedachten die damaligen Urchristen den Todestagen ihrer Märtyrer.

Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung des Weihnachtsfestes. Eine weitläufige These besagt, dass das Christentum den 25. Dezember als Geburt Christi festlegte, weil an diesem Tag auch die Heiden ihren Sonnengott „Sol invictus“ feierten. Weihnachten wird heutzutage als Familienfest angesehen. Der Brauch des Schenkens wurde von Martin Luther im Jahr 1535 eingeführt, um gerade Kindern das Christentum näher zu bringen.

Erstmals wurden die Weihnachtsfeiertage im 4. Jahrhundert erwähnt.

Das Osterfest ist ein weiteres Hauptfest der Christen und wird als Auferstehung Jesu Christi zelebriert. Nach dem ersten Vollmond im Frühling wird am darauffolgenden Sonntag das Osterfest begangen.

Es werden unterschiedliche Vermutungen angestellt, woher das Wort Ostern stammt. Einerseits nimmt man an, dass der Name sich von Ostara, der teutonischen Göttin der Morgenröte, ableitet. Andererseits behauptet das Christentum, dass die Frauen Richtung Osten blickten, um die Auferstehung Christi zu erwarten.

Zu Beginn wurde das Fest von den Christen an nur einem Tag gefeiert. Bis Mitternacht wurde gefastet, um den Tod von Christus zu betrauern.

Erst im 4. Jahrhundert wurden die „heiligen 3 Tage“ eingeführt.

Das Pfingstfest ist ein weiteres Hauptfest des Christentums. Es wird immer am 50igsten Tag nach Ostern gefeiert.

Die Jünger von Jesus erwarteten an diesem Tag die Herabkunft des Heiligen Geistes. Das sogenannte Pfingstwunder des Christentums besagt, dass die Apostel durch den Empfang des Heiligen Geistes plötzlich die verschiedensten Sprachen beherrschten und so den Völkern das Wort Christi verkünden konnten. Somit wird Pfingsten als Gründungsfest der Kirche angesehen. Erstmals wurde das Pfingstfest im Jahr 130 erwähnt.

Der Sonntag zählt ebenfalls zu den Feiertagen des Christentums. In den meisten Ländern, in denen das Christentum vorherrscht, wird der Sonntag gefeiert, um die heilige Messe abzuhalten und so dem auferstandenen Heiland näher zu sein.

Zu den weiteren Feiertagen im Christentum gehören unter anderem das Dreikönigsfest, Allerheiligen oder auch Maria Empfängnis.

Comments are closed.