Christen sind Anhänger des Christentums. Sie bekennen sich zu Jesus Christus und dessen Lehren. Christen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Auch sind sie davon überzeugt, dass Jesus der angekündigte Retter der Menschheit ist, der durch seinen Tod am Kreuz die Schuld und Sünde der gesamten Menschheit aufgehoben hat. Die Auferstehung steht persönlich für jeden bereuenden Menschen. Das Kreuz ist seit jeher für alle Christen ein besonderes Symbol. Dies ist in der Bibel, der heiligen Schrift der Christen, verankert und nachzulesen. Neben der Bibel gibt es aber auch noch weitere Überlieferungen wie Glaubensbekenntnisse, Weltkatechismus, Tradition und christliche Vorbilder wie Heilige. Dies sind für Christen Personen, die Gott besonders nahestehen oder als in religiöser Hinsicht vollkommene Menschen angesehen werden.
Das Christentum ist eine der großen Weltreligionen, dem Jesus Christus seinen Namen gab. Andere Weltreligionen sind z.B. der Islam, das Judentum, der Hinduismus und der Buddhismus. Das Wort Christ stammt aus dem Altgriechischen (Christianós = Der Christliche) und wurde um das Jahr 42 zum ersten Mal erwähnt. Zum Ende des ersten bzw. Anfang des zweiten Jahrhunderts kam dann auch der Begriff Christianismós (= Christentum) auf.
Zum Christentum zählen sowohl die römisch-katholische Kirche, als auch die evangelische und orthodoxe Kirche. Die gesamte Christenheit wird als Kirche mit Jesus als Kirchenoberhaupt angesehen. Jeder einzelne Christ ist Mitglied einer bestimmten Kirche bzw. Konfession. Die römisch-katholische Kirche ist jedoch die größte christliche Konfession und weltweit vertreten. Die Zahl der Christen wächst heutzutage sehr stark, wobei eine deutliche Zunahme speziell in Asien und Afrika zu verzeichnen ist. Dagegen ist in Europa ein leichter Rückgang der Christenheit aufgrund des Geburtenrückgangs und der Zuwanderung von Migranten zu verzeichnen.
Die verschiedenen Konfessionen innerhalb des Christentums entstanden durch mehrere Gruppierungen. Diese kamen oftmals durch politische Motive oder geografische Gegebenheiten zustande. Viele Kirchen bzw. Konfessionen sind in der heutigen Zeit locker miteinander verbunden. Beispiele dafür sind zum Beispiel der Ökumenische Rat der Kirchen oder die Evangelische Allianz.
Die Ursachen für Kirchenaustritte sind sehr vielfältig und beinhalten sowohl persönliche wie auch gesellschaftspolitische Motive. Der meistgenannte, persönliche Grund ist sicherlich die Einsparung der Kirchensteuer. Sie hat aber auch damit zu tun, dass in wirtschaftlich stabilen Zeiten die Ausstiegsquote deutlich geringer ausfällt, als bei einer instabilen Wirtschaftslage. So waren in Deutschland zum Beispiel in den Jahren von 1920-1930 die Austritte weitaus höher, als in der Wirtschaftswunderzeit zwischen 1950-1960. Natürlich geht dies mit dem persönlichen Grund, in schlechten Zeiten möglichst viele Ausgaben zu drosseln, Hand in Hand.
Christen beten zu Gott im Himmel und dessen Sohn Jesus Christus und teilweise beten sie auch zum Heiligen Geist. Diese Tatsache ist bekannt. Doch was beten Christen eigentlich? Auf diese Frage gibt es ganz unterschiedliche Antworten. Wenn Christen beten, dann loben sie Gott - für die Schöpfung, für seine Macht und Stärke oder auch für sein liebendes Wesen an sich. Wenn Christen beten, dann danken sie Gott - für das eigene Leben, für ein positives Erlebnis oder auch für Dinge, die einfach Grund zur Freude geben.
Der Begriff „Religion“ kommt vom lateinischen Begriff „religio“. Leitet man ihn auf das Verb „religere“ zurück, welcher „immer wieder lesen“ bedeutet, liegt die Herkunft dieses Begriffes nahe, geht es doch in den meisten Religionen um die spirituelle Wiederholung bestimmter Rituale oder Glaubensbekenntnisse. Eine allgemein gültige oder anerkannte Definition des Begriffs „
Religion“ gibt es jedoch nicht.
Das Christentum entstand dadurch, dass Jesus erkannte, dass die Juden die Lehren von Moses nicht in der Weise lehrten, dass die Menschen gut und tugendhaft wurden. Vielmehr, dass die Lehrer der Juden lediglich darauf achteten, dass das Volk die Zeremonien und die äußeren Pflichten wie Fasten, Beten oder Spenden erfüllten.
Das schmerzte Jesus Christus und aus diesem Grund entschloss er sich, zu seinem Volk zu gehen und sie zu der Erlösung zu führen.
Einer der wichtigsten Feiertage des Christentums ist die Geburt Jesu Christi. Der 24. Dezember wird Heilig Abend oder auch Christnacht genannt aber der eigentliche Festtag bildet der Christtag am 25. Dezember. Der 24. Dezember ist mittlerweile leider mehr zu einem kommerziellen Geschäfts für
Weihnachtsgeschenke Shops geworden, anstatt an den ursprünglichen Grund zu erinnern.
Im
neuen Testament wurde die Geburt von Jesus jedoch nicht erwähnt. Vielmehr gedachten die damaligen Urchristen den Todestagen ihrer Märtyrer.